…….wird zur Not mit Links regiert (aus der NZ, Nürnberger Zeitung)
Ypsilanti, klingt so lustig, so harmlos, nach guter Laune, nach Vertrauen, nach Nichtlügenkönnen.
“Es wird vielleicht so ausgehen, dass ich ein Wahlversprechen nicht halten kann. Sie können mir glauben, dass mir das alles nicht leicht fällt.” (Zitat) Zumindest versucht sie, ihrem Gesicht dabei einen leicht qualvollen Ausdruck zu verleihen. Noch am 27. Januar, vor der Landtagswahl hatte sie jede Zusammenarbeit mit den Linken ausgeschlossen.
Der Überraschungseffekt hält sich in Grenzen, doch fasziniert der dialektische Sprung rückwärts. Frau Ypsilanti doziert ganz ernsthaft ihren Wortbruch als einen Akt der Ehrlichkeit. Sonst nämlich hätte sie all ihre anderen Versprechen brechen müssen, und das bringe sie nun einmal nicht fertig. Wählertäuschung als höhere Form der Moral. Darauf muss man erst mal kommen.
Ministerpräsidentin und damit Macht, wie weit würde sie sonst noch dafür gehen ? Ich möchte nicht in ihr Köpfchen sehen können, fürchte, das würde mir Albträume bescheren.
Die sechs Stimmen, die Frau Ypsilanti braucht, garantiert ihr Gregor Gysi. Drücken wir mal die Däumchen, dass die Unterstützung und Rückendeckung der eigenen Partei auch so sicher ist.
Maren